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Begeisterndes Konzert des „Swing Orchesters Truxa“auf
Einladung des Kulturforums Warburg
(WARBURG/RIMBECK (sf)) Dem Effekt dieser Musik konnte sich keiner
der rund 50 Zuhörer entziehen: Mitswingen, Finger schnippen
und Füße wippen war angesagt, als das "Swing Orchester
Truxa" die Kompositionen der 20er bis 40er Jahre aus den USA
und Deutschland so überaus gekonnt auf die Bühne der Rimbecker
Realschule brachte. Mit Rhythmus im Blut und jeder Menge Spaß
an der Musik, die keineswegs schon Staub angesetzt hat, sondern
vor Lebendigkeit und Fröhlichkeit nur so sprüht. Ein unterhaltsamer,
kurzweiliger Abend.
Sieben klasse Musiker - ein jeder ein echter Könner - in der
Besetzung Saxofon, Klarinette, Trompete, Gitarre, Piano, Kontrabass
und Schlagzeug, humorvolle Texte, ins Blut gehende Melodien und
Rhythmen, virtuos arrangiert, und eine locker-freche Moderation
durch Bandleader Michael Kleinhans, der mit seinen Musiker-Kollegen
scherzte und die Geschichten rund um die Songs und die damalige
Zeit zum Besten gab - den Zuhörern wurde auf Einladung des
Kulturforums etwas geboten: Jazz, Swing, Boogie-Woogie oder bekannte
Ufa-Tonfilm-Schlager in einem unverwechselbaren Sound voller Lebensfreude.
Auch die Optik stimmte: Stil-echt hatten sich die Musiker in "Schale"
geworfen - selbst das Mikrofon und die Notenpulte passten in die
Entstehungszeit der Songs. Und erst recht der nasale Gesang von
Kleinhans. Ob nun Songs von Teddy Staufer, der "pfiffigen"
Ilse Werner oder "Sweet Georgie Brown" in einem "völlig
durchgeknallten Arrangement", so Michael Kleinhans, das in
Deutschland allein das "Swing Orchester Truxa" spiele:
Da ging so richtig die Post ab in atemberaubender Geschwindigkeit,
scheinbar so leicht und sicher und mit überraschenden Elementen
und Effekten. Gut zwei Stunden lang beste Unterhaltung mit handgemachter
"echter" Musik, mit einem Augenzwinkern charmant dargeboten.
"Der Kontrabassist verlässt hier die Bühne, wenn
die Tuba erscheint", kommentierte Kleinhans den Tuba-Part.
"Deshalb sitzt das Orchester normalerweise auch im Orchestergraben
- damit der Kontrabassist dann nicht 'raus kommt." Amüsiert
zeigte sich das Publikum von seiner "Steigerung": "gut
- besser - Bass - am besten - Tuba!" Auch ein solches Instrument,
den Meisten wohl eher aus der Blasmusik bekannt, kann swingen -
und wie!
Immer wieder gabs Zwischenapplaus für brillante Soli der Musiker,
für gelungene Übergänge oder instrumentale Duetts
mit Gesangseinlagen: "Unter einem Regenschirm am Abend"
mit einem kleinen Abstecher zu Gene Kelly und seinem "Singing
in the Rain", oder "Dummes kleines Ding" aus dem
deutschen Tonfilm "Truxa", dann wieder der berühmte
"Charleston", "Herr Ober, zwei Mocca" oder der
"St. Louis Blues" - und zum Abschluss als Zugabe dann
der Comedian Harmonists-Hit "Hallo, was machst Du heut', Daisy?"
Eine gelungene Verquickung deutscher und amerikanischer Musik und
ein wunderbare Hommage an eine großartige musikalische Epoche.
Quelle: nw-news
vom 2.12.2002
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(HANN. MÜNDEN) Die Füße wippen, die Finger trommeln
auf die Tischplatte. Gegen diesen Rhythmus konnte sich das Publikum
einfach nicht wehren. Schon nach dem ersten Stück sprang der
Funke von der Band auf die Zuhörer über. Denn der Spaß
der Musiker an ihren schwungvollen Swing und Jazz-Melodien aus den
20-er, 30-er und 40-er Jahren steckte an.
[...] Bekannt wurde die 1995 gegründete Formation durch zahlreiche
Auftritte auf Jazzfestivals und Engagements bei Funk- und Fernsehen.
Ab 11.15 Uhr hieß es im vollbesetzten Veranstaltungsraum des
Geschwister-Scholl-Hauses Start frei zum Jazz-Frühschoppen.
Stilvoll mit schwarzen Jacketts, Westen und breitkrempigen Hüten
betrat das siebenköpfige Ensemble die Bühne. Und los ging's
mit "Wenn es wieder Frühling wird", "Ich werde
jede Nacht von ihnen träumen" und vielen Stücken
von der aktuellen CD "Im ganzen Satz!".
Zwischendurch gab es immer wieder spon tanen Applaus für die
leidenschaftlichen Soloeinlagen von Kerstin Röhn (Saxophon),
Frank Büge (Klarinette) und Jürgen Sprenger (Trompete)
sowie den Gesang von Michael Kleinhans.
An den anderen Instrumenten überzeugten Karsten v. Lüpke,
Bernd Knappe und Michael Cammann.
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"Swing Orchester Truxa" bewies,
dass die Nacht nicht allein zum Schlafen da ist (von Karin
Heininger)
(Bad Pyrmont) [...] Das die Nacht nicht allein zum Schlafen da
ist, sondern auch dazu, dem "Swing Orchester Truxa" zuzuhören,
war schon nach den ersten Tönen klar. Mit ihrer belebten Mischung
aus Swing, Jazz und alten Filmschlagern traf die Band den Geschmack
der Zuhörer, die sich ganz schnell von den schönen Tönen
einfangen ließen. Ob es nun ein sehnsuchtsvoller Blues war
oder ein fetziger Charleston, ob ein pfiffiges Lied von Ilse Werner
oder ein virtuoses Klarinetten-Solo von Benny Goodman: Die sieben
Musiker verstehen nicht nur ihr Handwerk ausgezeichnet, sondern
präsentierten auch ihr breitgefächertes Repertoire, vor
allem aus den Dreißiger Jahren, gekonnt mit einer hinreißenden
Mischung aus Musikalität und guter Laune...
"Ich werde jede Nacht von ihnen träumen" wird von
den Musikern im Stil des Palast-Orchesters gespielt und von Michael
Kleinhans mit der schmalzig-schönen Tenorstimme wie Max Raabe
interpretiert.
Neben Kleinhans, der auch für die humorvolle Moderation sorgt,
ist es vor allem der junge, vielseitige Frank Conrad, der das Gesicht
der Band prägt. Er spielt Klarinette und Alt-Saxophon so kreativ
und virtuos, dass er immer wieder besonderen Applaus dafür
bekommt. Doch auch die einzige Dame des Orchesters sollte nicht
vergessen werden: Kerstin Röhn ist ebenfalls unschlagbar an
ihren Instrumenten, die sie ständig wechselt. Besonders einschmeichelnd
interpretiert sie den Nachkriegs-Hit "Petite Fleur"...
Karsten von Lüpke, Klavier, Michael Cammann, Kontrabass und
Bernd Knappe, Schlagzeug, gehören noch dazu, jeder Einzelne
ein Vollblutmusiker. Das begeisterte Publikum spendete viel Applaus
und machte sich dann "beswingt" auf dem Heimweg. |